Kuala Lumpur, Malakka
Städte an der Westküste Malaysias
Von Flores, Indonesien bin ich wieder direkt nach Kuala Lumpur geflogen. Eine kurze Zeit blieb ich dort in einem Hostel. Danach bin ich erneut zum Hostel in Malakka, Ringo's Foyer, um dort für etwas drei Wochen als Volunteer zu arbeiten und mit den Gästen zu sprechen.
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, aber nicht jeder ergreift die rettende Hand. Ich hoffe, dass Jesus Geschichte mit mir das abgestumpfte Gewissen von vielen verlorenen Menschen erreicht und diese durch Jesus gerettet werden und nicht verloren gehen.
Während meines Aufenthalts besuchte ich erneut den Kaffeeverarbeiter und Kaffeeröster Coffeenism, um dort Liberica Rohkaffee zu kaufen, da die Kaffeebauern mich danach gefragt haben.
Ich bin mir über den genauen Zeitpunkt nicht mehr sicher, aber der Heilige Geist sprach an einem Tag zu mir, dass ich an der Hochzeit von Manuel aus Yogyakarta teilnehmen soll und die Früchte meiner Arbeit sehen soll.
Labuan Bajo
Hafenstadt auf der Insel Flores, Indonesien
Zum sechsten Mal reiste ich nach Indonesien. Da es in Labuan Bajo kein "Auto Gate" für das Visa gibt, muss persönlich zu einem Beamten und erklären, aus welchen Gründen man zu Besuch kommt. Da ich in kurzer Zeit so häufig eingereist bin, schien die Frau am Schalter meine Beweggründe anzuzweifeln. Vielleicht dachte Sie, dass ich illegal Geschäfte mache oder aus religiösen Gründen nach Indonesien komme. Ich sagte ihr, dass ich Kaffeebauern besuchen möchte und später gerne auch mein Visa verlängern möchte, um an einer Hochzeit teilzunehmen. Die Frau blätterte in meinem Ausweis und ließ mich dann doch, wenn auch scheinbar widerwillig, durch. Ich musste dann aber direkt zur Kontrolle beim Zoll. Ich hatte sowohl den Rohkaffee, als auch ein Packungen Kekse bei mir und musste meinen Rucksack öffnen und holte die Kekspackungen heraus. Die Beamten schauten sich diese an und hatten nichts zu beanstanden. Den Rohkaffee holte ich nicht heraus und die Beamten hatten auch nicht selbst danach geschaut. Ich bin mir nicht sicher, aber möglicherweise hätte das Probleme bereitet. So konnte ich alles behalten und weitergehen. Mein Gott hatte mir ein weiteres Mal Zutritt nach Indonesien verschafft und mich vor Problemen bewahrt.
Ruteng, Region Colol
Stadt bzw. Region in der Ostmanggarai, Indonesien
Bei den Kaffeebauern nahm ich mir die Zeit, um ein paar Mal bei der Kaffeeernte mitzuwirken und diese zu dokumentieren. An einem Tag fuhr ich mit Hanna in das Dorf Biting, um einen Schulleiter zu besuchen. Von meiner Seite ging es um die Möglichkeit, um an der Schule als freiwilliger Lehrer im Bereich Kaffee zu unterrichten und damit eine Möglichkeit für ein soziales Visa in Indonesien zu erhalten. Das würde dann wiederum einen längeren Aufenthalt in Indonesien ermöglichen. Der Schulleiter zeigte sich offen dafür und begrüßte in der späteren Kommunikation die Vorschläge, die ich unterbreitete.
Bevor wir wieder nach Labuan Bajo zurückkehrten, machten wir einen Zwischenstopp bei dem italienischen Restaurant La Cucina Ruteng. Wir trafen dort auf die Besitzer Luigi und Dana, kamen mit ihnen ins Gespräch und unterhielten uns über Kaffee, auch um die Möglichkeit, ob unser Kaffee bei ihnen eingesetzt werden könnte.
Labuan Bajo
Hafenstadt auf der Insel Flores, Indonesien
Statt erneut bei Brian und Angel oder David und Viecy zu übernachten, entschied ich mich eine Wohnung zu mieten. Den Kontakt bekam ich durch Hanna und ich bezahlte 1 mio Rp für etwa 17 Tage, was für mich in Ordnung war.
In den ersten Tagen kam mir die Eingebung, ob man in einem der Restaurants, La Cucina Komodo, Burger Time oder Alma Restaurant Komodo, in denen Luigi und Dana Besitzer oder mitbeteiligt sind, eine Kaffeeveranstaltung abhalten könnte, hatte aber keinen Gedanken, diese gemeinsam mit Christa und David durchzuführen, da wir keine gute Beziehung zueinander hatten. In einem Gespräch mit Christa in dem dies dann aufkam, entschuldigte ich mich bei Christa, dass ich nicht vorhatte sie mit einzubeziehen. Ich schrieb dann später Dana, ob man eine Kaffeeveranstaltung beim Alma Restaurant Komodo veranstalten könnte. Dana vermittelte baute dann die Brücke zu Maria, der Managerin des Alma Restaurant Komodo. Maria war offen für diese Idee und später besuchten Christa und ich Maria beim Restaurant, um uns vorzustellen und die Idee der Kaffeeveranstaltung zu erklären.
Dann kamen Christa, David, Hanna und ich zusammen, um über den Inhalt und Ablauf der Kaffeeveranstaltung zu sprechen. Schritt für Schritt wurde dann vorbereitet und verfeinert. Zu der Veranstaltung gibt es hier weitere Information und Bilder: Coffee Talk
Ich ging später zu Restaurants und Hostels, um die Flyer zu verteilen. Ebenso ging ich auch auf die Straße. Es war für mich jedoch eine große Überwindung, überhaupt Menschen anzusprechen und Flyer auszuhändigen, weswegen ich kaum Flyer direkt ausgeteilt habe. Das Resultat blieb weit unter der Erwartung. Es wurden an vier Tagen jeweils 2 Termine geplant, aber es gab nur an einem Tag zwei Teilnehmer. Christa meinte, dass es daran lag, dass die meisten Touristen an dem Wochenende mit dem Schiff herausfahren. Ich persönlich denke nicht, dass es daran lag oder, dass ich nicht genug Flyer ausgeteilt habe. Ich persönlich hatte wahrgenommen, dass es eine geistliche Sache ist, weil Christa und ich keine Einheit im Geist sind.
Kebonsadeng
Dorf in der Nähe von Jember, Ost Java, Indonesien
Als ich noch in Flores war, rief mich der Junge Azril von der Familie Rosid an und fragte mich, wann ich wieder vorbeikommen würde. Da ich plante, in Bali ein paar Tage zu verbringen und auch darauf wartete, dass sich dort eine Tür auftat, hatte ich keinen Gedanken daran, dort wieder hinzureisen. Es tat sich aber keine Tür in Bali auf, weswegen ich keinen Grund hatte dort zu verweilen, weswegen ich die Familie Rosid kontaktierte, ob ich sie besuchen könnte und dies dann auch tat. Ich hatte wieder einige Zeit mit den Kindern. An einem Tag verletzte sich Azril am Finger, eine Schnittwunde durch eine Schere. Ich hatte dann die Möglichkeit ihn mit meinem Notfallset zu versorgen und für Heilung zu beten. Nach meiner Abreise teilte Azril mir mit, das sein Finger nicht mehr weh tut, auch wenn noch die Wunde zu sehen war.
Solo, Salatiga, Yogyakarta
Städte in Mittel Java, Indonesien
Ich besuchte die Organisation PESAT und verbrachte dort etwa vier Tage. Es gab für mich die Möglichkeit einzelne Mitarbeitern zu einem Kaffee einzuladen und kennenzulernen. Ebenso konnte ich mit den Leitern der Institution sprechen. Einige Zeit vorher hatte ich nachgefragt, ob man mir bei der Beantragung eines längeren Visa helfen könnte. Dafür hatte ich keinen Bedarf mehr, da sich zuvor die Tür in der Schule in Biting aufgetan hatte. Später gab man mir den Vorschlag, ob ich bei der Universität über das Thema "Business as Ministry" lehren könnte. Später kam mir dazu, dass ich nicht als Lehrer von Jesus berufen bin und ich diese Art des Lehren auch nicht als effektiv bzw. sinnvoll empfinde. Stattdessen hatte ich später den Vorschlag gebracht, ob ein Mann aus Organisation mit mir kommen würde, wenn ich wieder nach Indonesien komme, um somit die einzelnen Herausforderungen mitzuerleben. Eine Bedingung dafür wäre, dass keine Unterstützung von der Organisation oder von den Eltern kommen soll, sondern die Reisekosten aus den eigenen vorhandenen Finanzen und dem was Gott durch den jeweiligen Glauben freisetzt, bezahlt wird.
In Yogyakarta hatten Hendro und Ena erneut die Tür für mich geöffnet, sodass ich in der Zeit, kurz vor und nach der Hochzeit von Manuel und Ervim, dort mitwohnen durfte. In Solo fand dann die Hochzeit statt. Es war für mich eine große Freude dabei zu sein. Auch wenn ich Manuel eine lange Zeit nicht gesehen und wir auch eine lange Zeit nicht miteinander geschrieben hatten, spüre ich doch eine große Verbundenheit.
Tangerang
Stadt in West Java, Indonesien
Kurz vor meiner Reise nach Indonesien habe ich mit der reparierten Kaffee-Röstmaschine von WExSuji noch ein paar Röstungen durchgeführt, um nochmal das Rösten mit der Maschine zu trainieren und Röstkaffee nach Kenia zu bringen.
Abschließende Bemerkung
Nicolas sagte mir bevor ich meine Reise begonnen hatte, dass ich später nicht mehr derselbe Markus sein werde. Viele geistliche Festungen sind gefallen, z.B. die Furcht bzw. Lüge, alleine zu reisen, obwohl doch Jesus bei mir ist. Ebenso ist mein Vertrauen auf Gott in Bezug auf finanzielle Versorgung gewachsen. Der heilige Geist zeigte mir meine gefallene Natur auf. Vor allem war es in Bezug auf Verwalterschaft und Selbstbeherrschung beim Essen waren. Es ist so kostbar die Stimme des heiligen Geists zu hören, auch wenn es ermahnende Worte oder Gebote sind. Die Gemeinschaft mit meinem Gott ist jeden Tag eine neue Entscheidung, die ich aus freiem Willen treffe.
Mein Name ist Markus Petzold. Anfang 2024 hab ich durch Jesus Befreiung aus Pornographiesucht, Perversion, Transexualität erlebt und ebenso wie Gott den Prozess der Heiligung in mir begonnen hat. Gott hat mir Gnade gegeben, um umkehren zu dürfen und mir vergeben. Halleluja! Gelobt sei mein Herr und König Jesus!
Ich befinde mich seit über einem Jahr auf Reisen. Ob ich jemals wieder nach Deutschland zurückkehren werde weiß ich nicht.
Wer offene Fragen zu meiner Reise hat oder Genaueres über mein persönliches Lebenszeugnis erfahren möchte, den lade ich ein, mich persönlich kennenzulernen. Gerne besuche ich euch und erzähle, was Jesus in meinem Leben getan hat.